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Nachhaltige Entwicklung mit Immobilienfonds fördern!

Nachhaltige Immobilienfonds investieren in nachhaltige Gebäude. Dadurch wird die Lebensqualität in unseren Städten maßgeblich verbessert und eine nachhaltige Entwicklung gezielt gefördert. Die Analyse der Wirtschaftsprüfung Ernst & Young konstatiert, dass die Investition in grüne Steine sich nicht nur positiv auf die Umwelt, sondern auch auf das eigene Investitionsportfolio auswirkt. Überdurchschnittliche Wertsteigerungen sind aufgrund des besonderen Anspruchs an nachhaltige Bauprojekte realisierbar. Die Rendite wird zusätzlich gefördert durch Miet- und Zinseinnahmen, die unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit wachsen.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass Preise, Vermietbarkeit, Rendite und Wiederverkaufswert das Potenzial haben zukünftig überdurchschnittlich anzusteigen, wenn die Immobilie nachhaltige Standards erfüllt. Die nachhaltige Entwicklung ist längst ein treibender Faktor des menschlichen Handelns, der auch die Immobilienbranche maßgeblich verändert.

Ziel: Die nachhaltige Entwicklung fördern

Eine nachhaltige Entwicklung bedingt die Umsetzung eines Konzeptes, das Strategien auf globaler, nationaler und persönlicher Ebene beinhaltet. Ziel ist die Erhaltung des ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Kapitals. Das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung legt den Fokus auf die Erfüllung der Bedürfnisse der Gegenwart, ohne das Leben zukünftiger Generationen zu beschneiden.

Die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages hat hierfür drei treibende Faktoren definiert: „Nachhaltigkeit ist die Konzeption einer dauerhaften zukunftsfähigen Entwicklung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimension menschlicher Existenz.“

Die ESG-Kriterien

Nachhaltige Entwicklung_ESG-Kriterien

Nachhaltige Immobilien erkennen

Für den Begriff „Nachhaltige Immobilie“ besteht keine allgemeingültige Definition. Die Bewertung der Immobilien erfolgt anhand verschiedener Zertifizierungs- und Ratingverfahren und kann dementsprechend sehr unterschiedlich ausfallen. Grundsätzlich sind drei Aspekte über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie hinweg in Betracht zu ziehen, wenn das nachhaltige Konzept im Vordergrund steht. Mehr hierzu ist in dem Leitfaden für ethisch-nachhaltige Immobilieninvestments zu finden.

Aspekt 1 – Gebäudeeffizienz

Reduzierung des Energiebedarfs über:

  • Optimierung der Gebäudesubstanz
  • Reduzierung des Energie- und Wasserverbrauchs
  • Anpassungen in der Anlagentechnik und im Nutzerverhalten der Mieter

Aspekt 2 – Emissionen und Ressourcen

  • Verbesserung der CO2-Bilanz: Verminderung des Emissionsausstoßes und Ressourcenverbrauchs
  • Zu verändernde Parameter bei der Energieversorgung, Auswahl von Baumaterialien, Abfallreduktion und Recyclingmaßnahmen

Aspekt 3 – Gebäude- und Infrastruktur

  • Nachhaltige Nutzung der Immobilie
  • Optimierung der Erschließung der Immobilie
  • Optimierung der Nutzungs- bzw. Flächenflexibilität der Immobilie (z. B. flexibler Umbau eines Fitnessstudios in Wohneinheiten)

Grüne Immobilienkonzepte sind enorm wichtig, da

40% der deutschen Treibhausemissionen auf Immobilien entfallen,

30% der Ressourcen auf das Geschäft sowie den Aufbau und Abriss von Immobilien entfallen,

30% des Gesamt-Energiebedarfs auf Immobilien entfällt.

Warum in grüne Immobilienfonds investieren?

  • Ein aktiver Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels wird geleistet.
  • Eine angenehme Lebens- und Arbeitsatmosphäre zur Förderung der Gemeinschaft wird langfristig unterstützt.
  • Förderung von Investitionen in nachhaltige Städte und Gemeinden.
  • Der Geldfluss ist transparent aufbereitet – Immobilienfonds investieren direkt in spezielle Objekte, die gemäß nachhaltiger Kriterien gebaut werden.

Wie die oben aufgeführten Punkte zeigen, kann es also durchaus gute Gründe geben in nachhaltige Immobilien zu investieren, sowohl in Bezug auf die Renditeaussichten als auch auf das nachhaltige Engagement. Doch nicht jeder Anleger kann sich gleich eine eigene Immobilie leisten.

Zeit den Blick auf Immobilienfonds zu richten.

Mit nachhaltigen Immobilienfonds können Anleger am Immobilienmarkt investieren und gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung liefern. Das Thema Nachhaltigkeit wird die Menschheit wohl noch lange Zeit auf Trab halten. Nachhaltige Immobilienfonds vereinen den Megatrend „Nachhaltigkeit“ mit der spannenden Anlageklasse der Immobilien.

Wenn Du in nachhaltige Immobilienfonds investieren möchtest, sind grundsätzlich offene und geschlossene Immobilienfonds zu unterscheiden.

Offene Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds sind bei vielen Kleinanlegern beliebte Investmentprodukte, da bereits sehr kleine Beträge angelegt werden können. Im Jahresdurchschnitt wird eine Rendite zwischen zwei und vier Prozent erwartet.* Ein großer Vorteil offener Immobilienfonds ist die Risikostreuung, da ein Fonds in der Regel in eine Vielzahl von unterschiedlichen Immobilien, teilweise in verschiedenen Regionen und Ländern der Welt investiert. Zudem lassen sich offene Immobilienfonds relativ schnell und flexibel über die Börse handeln. Auf unserer Informationsseite über offene Immobilienfonds sind die spezifischen Eigenschaften noch einmal detailliert dargestellt.

Geschlossene Immobilienfonds

Geschlossene Immobilienfonds sind häufig etwas weniger stark diversifiziert und konzentrieren sich manchmal sogar nur auf einige wenige Großimmobilien. Grundsätzlich ist zu beachten, dass es sich bei geschlossenen Immobilienfonds eher um eine langfristige Geldanlage handelt, da die Fondsanteile in der Regel über mehrere Jahre gehalten werden müssen, bevor sie an die Fonds-Gesellschaft zurückgegeben werden können.

Die Fonds-Gesellschaft plant die Gelder der Anleger fest für mehrere Jahre ein und arbeitet mit diesen. Im Gegenzug erwarten die Anleger jedoch auch eine höhere Rendite im Vergleich zu offenen Immobilienfonds. Auf unserer Infoseite über geschlossene Immobilienfonds sind die spezifischen Eigenschaften noch einmal detailliert aufgelistet.
 

Fazit

Generell bieten nachhaltige Immobilienfonds (geschlossen oder offen) die Möglichkeit Vermögen Schritt für Schritt aufzubauen. Das Risiko kann entsprechend der individuellen Neigung angepasst werden und nachhaltige Kriterien können mit in die Entscheidung einfließen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Anleger genau wissen, was mit dem Geld passiert und an welcher Stelle es Auswirkungen hat. In dem Fall können Anleger sicher sein, dass etwas Gutes bewirkt wird und keine Industrien unterstützt werden, die entgegen der persönlichen Moralvorstellungen agieren.

Um Immobilienfonds ausfindig zu machen, die tatsächlich nachhaltig investieren, ist jedoch häufig viel Rechercheaufwand nötig. FINZTEP arbeitet daher an einer Lösung, diesen Prozess für Anleger zu vereinfachen. Über unseren Filter für Immobilienanlagen lassen sich bereits jetzt Anlagemöglichkeiten nach Anlagesumme, Rendite und Laufzeit vorsortieren.

 

Quellen

Grafik: Vgl. Blazejczak/Edler [2004], S. 10-30. Nachhaltigkeitskriterien aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Perspektive – ein interdisziplinärer Ansatz.

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* Quelle: Scope Analysis vom 01.02.17, Offene Immobilienfonds mit moderaten Wertänderungsrenditen – Fondsnews.

** Quelle: www.Fondsvermittlung24.de in Kombination mit www.finanztreff.de.

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