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Immobilienaktien - Das beste aus zwei Welten!

Über Immobilienaktien werden Anteile an Immobiliengesellschaften gehalten. Unter dem Begriff Immobiliengesellschaft werden Unternehmen zusammengefasst, die Gewinne aus Vermietung und Verpachtung sowie dem Verkauf von Immobilien und Grundstücken realisieren. Die Gesellschaften legen größtenteils ihren Fokus auf ein Immobiliensegment und umfassen zahlreiche Immobilien an unterschiedlichen Standorten. In Deutschland zählen hier beispielsweise der DAX-Konzern Vonovia, Vertreter des MDax wie Deutsche Wohnen und LEG Immobilien sowie Vertreter des Kleinwerteindex SDAX wie Adler Real Estate, PATRIZIA Immobilien und TLG Immobilien. Europäische Indizes beinhalten weitere Optionen.

Immobilienaktien: Zwei mit einem Streich

Immobilienaktien verknüpfen zwei Geldanlagemöglichkeiten miteinander: Aktien und Immobilien – Flexibilität und Stabilität. Bleibt die Frage offen, ob der Immobilienmarkt oder der Aktienmarkt die Performance der Immobilienaktie maßgebend beeinflusst. In der Regel wird die Meinung vertreten, dass sich die Entwicklung der Immobilienaktien stärker an dem Immobilienmarkt orientiert. Anleger profitieren durch den Ankauf von Immobilienaktien also indirekt an den Einnahmen, die von Immobiliengesellschaften als Dividende ausgeschüttet oder reinvestiert werden. Daher spielen langfristige Mieterträge und die Entwicklung der Immobilienpreise eine übergeordnete Rolle. Auch ist das Geschäftsmodell für viele Privatanleger in der Regel transparenter und einfacher zu verstehen. Die Erzielung regelmäßiger Mieteinnahmen ist beispielsweise weniger abstrakt als komplizierte Geschäftsstrukturen vieler anderer Aktiengesellschaften. Ein weiterer Vorteil liegt in dem materiellen Wert von Gebäuden und Wohnungen hinter denen Immobilienaktien stecken. Daher bieten sie Anlegern durchaus mehr Sicherheit als weitere börsennotierte Betriebe.

Haupttreiber für den Kurs der Immobilienaktien

Das Zinsniveau ist der Haupttreiber für den Kurs von Immobilienaktien. Bei steigenden Zinsen ist die Finanzierung der Geschäfte für die Unternehmen teurer. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsen freuen sich Immobilienaktien zunehmender Beliebtheit, denn bei sinkenden Zinsen steigt die Rentabilität und folglich der Aktienkurs der Immobilienunternehmen.

Außer dem Zinsumfeld wird der Kurs der Immobilienaktien beeinflusst durch die Stimmung am gesamten Kapitalmarkt. Diese Stimmung kann den Kurse ohne rational nachvollziehbaren Grund steigen oder fallen lassen. Aus diesem Grund sind bei einer Investitionsentscheidung die Vorteile Geschlossener Immobilienfonds in Betracht zu ziehen. Auch fordert die Investition in Immobilienaktien, im Gegensatz zur Investition in Immobilienfonds, von Anlegern mehr Engagement, was die Auswahl, den Ankauf und Verkauf sowie die Aktienportfolio-Zusammensetzung betrifft.

Die aufwendige Aktienportfolio-Zusammensetzung kann allerdings auch leicht über einen anderen Weg umgangen werden:

ETFs auf Immobilienaktien

Anleger haben zusätzlich die Möglichkeit passiv in Immobilien zu investieren – über ETFs auf Immobilienaktien. Ein ETF auf Immobilienaktien ist ein Investmentfonds, der auf die Entwicklung von Immobilienaktien-Indizes setzt und Aktien von Immobilienunternehmen beinhaltet. ETFs auf Immobilienaktien ermöglichen eine große Streuung durch die Abdeckung ganzer Regionen. Werden Immobilienkonzerne in den Leitindex eines Landes, beispielsweise den DAX, aufgenommen, erscheinen sie für Investoren besonders interessant. Im Gegensatz zu ihrer Konkurrenz zählen sie dann zur A-Liga der Börse und finden sowohl von Fondsmanagern als auch ETFs eine stärkere Beachtung, die sich auf den Erwerb von Aktien ausnahmslos aus dem jeweiligen Index verpflichtet haben. Das kann den Kurs einer Immobilienaktie weiter in die Höhe treiben.

Vergleiche hier verschiedene ETFs auf Immobilienaktien.

Kennzahl: Net Asset Value (NAV)

Anleger sollten sich bei der Bewertung von Immobilienaktien die Kennzahl Net Asset Value (NAV) merken. Diese wichtige Kennzahl beziffert den Marktwert aller Immobilien des Unternehmens abzüglich der Schulden. Die Aktie gilt als überbewertet oder teuer, wenn der NAV unter dem Wert liegt, mit der der Immobilienkonzern an der Börse bewertet wird.

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