Geschlossener Immobilienfonds

Der Anleger kauft Fonds-Anteile und vertraut dadurch dem Fondsmanagement über einen längeren Zeitraum Geld an. Innerhalb dieses Zeitraums ist das Kapital fest gebunden. Das Fondsmanagement investiert aktiv am Immobilienmarkt und erhält dafür eine Managementgebühr. Der Zugang zum Fonds wird durch Vermittler und Vermögensberater bereitgestellt. Dafür wird in der Regel eine zusätzliche Gebühr, der sogenannte Ausgabeaufschlag, verlangt. Geschlossene Immobilienfonds können entweder in Form eines sogenannten Blind-Pools aufgelegt sein oder in zuvor bekannte Anlageobjekte investieren.

Hinweis: Die Ausführungen beziehen sich auf die (markt-)übliche Ausgestaltung. Konditionen und Risiken können im Einzelfall von den auf der Plattform dargestellten Informationen abweichen.

Mindestinvestitionshöhe: €1.000 – €30.000
Laufzeit: 3 – 15 Jahre
Rendite: 3 – 7% p.a.

Kosten

Geschlossene Fonds werden von den emittierenden Fondsgesellschaften über Vermittler vertrieben. Diese dürfen einen einmaligen Ausgabeaufschlag von 1 – 5% in Höhe des investierten Kapitals erheben. Der Ausgabeaufschlag lässt sich jedoch im Normalfall über eine der vielen digitalen Vermittlungsplattformen umgehen. Die zusätzliche jährliche Gesamtkostenquote liegt bei ca. 0,5 – 6% und besteht überwiegend aus einer laufenden Verwaltungs- und Managementgebühr. Darüber hinaus erheben einige Fonds eine zusätzliche variable Erfolgsvergütung für das Management, wenn sie vorher festgelegte Renditeziele erreichen.

Risiko

Das Anlageziel eines Geschlossenen Immobilienfonds kann in Abhängigkeit des eingesammelten Kapitalvolumens variieren. Bei großen Fonds ist eine Vielzahl von Objekten enthalten. Bei kleineren Fonds sind es entsprechend weniger, mindestens jedoch drei Objekte zur Reduzierung des Klumpenrisikos. Der Anleger übergibt die Investitionsentscheidungen häufig über Jahre hinweg dem Fonds-Management. Durch den langen Zeithorizont der Geldanlageentscheidung ist der Anleger auch wechselnden wirtschaftlichen Situation mit seiner fest gebundenen Geldanlage ausgesetzt. Geschlossene Immobilienfonds müssen daher starke regulatorische Transparenzanforderungen erfüllen und den Anleger periodisch über die Entwicklung der Geschäftslage informieren. Unter bestimmten Bedingungen kann der Anleger auch über den Zweitmarkt seine Anteile verkaufen und somit vorzeitig aus dem Investment aussteigen. Da dies aber selten möglich ist, sollte der Anleger nicht mit einer früheren Verkaufsmöglichkeit rechnen. Das Fonds-Management gibt bei Auflage eines neuen Fonds eine Zielrendite vor und versucht diese über die Laufzeit des Fonds zu erreichen. Die Zielrendite stellt jedoch nur eine Prognose dar, von der die tatsächliche Rendite am Ende der Laufzeit nach oben und unten abweichen kann.

 

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