Crowdinvesting-Anleihe

Ein Projektentwickler sammelt mit seiner Kapitalgesellschaft (beispielsweise GmbH, UG, AG) Gelder von privaten Anlegern durch die Ausgabe einer Anleihe ein, um ein oder mehrere Immobilienprojekte zu entwickeln. Aktuell ist die Handelbarkeit von Crowdinvesting-Anleihen nicht gegeben oder sehr stark eingeschränkt. Die Anleihe ist zwar depotfähig mittels einer eigenen Wertpapierkennnummer und kann vom Anleger in ein Wertpapierdepot eingebucht werden. Erst wenn eine Börsenzulassung vorliegt, was aktuell noch nicht gegeben ist, kann die Anleihe nach Vollplatzierung an der Börse gehandelt werden.

Hinweis: Die Ausführungen beziehen sich auf die (markt-)übliche Ausgestaltung. Konditionen und Risiken können im Einzelfall von den auf der Plattform dargestellten Informationen abweichen.

Mindestinvestitionshöhe: €1.000
Laufzeit: 1,5 – 20 Jahre je nach Vermittlungsplattform
Rendite: 3 - 6% p.a. nach Kosten und fest verzinst oder variabel mit einer Gewinnbeteiligung

Kosten

Die unterschiedlichen digitalen Vermittlungsplattformen erheben für die digitale Vermittlung von Vermögensanlagen häufig eine einmalige und/oder laufende Gebühr, die in der Regel vom Projektentwickler getragen wird. Für den Anleger können je nach Plattform direkt Kosten in Form eines Ausgabeaufschlags entstehen.

Risiko

Die Privatanleger finanzieren mit dem Kauf der Anleihe ein Unternehmen, das Immobilienprojekte durchführt. Die Anleihe wird üblicherweise mit umfangreicheren Sicherheiten versehen. Darunter fallen z.B. die Grundbuchbesicherung, aber auch verschiedene Arten von Bürgschaften von Seiten der Projektentwicklungsgesellschaft. Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Totalausfalls wird dadurch für den Anleger tendenziell reduziert.
Zusätzlich wird die Anleihe als ein Wertpapier mit einer Wertpapierkennnummer versehen und kann in ein Wertpapierdepot gebucht werden. Oftmals sind Crowdinvesting-Anleihen auch nach der Vollplatzierung an deutschen Börsen handelbar – wenn auch mit Einschränkungen. Anleihen werden in der Regel mit einem Prospekt ausgegeben. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überprüft den Prospekt auf dessen Vollständigkeit und Verständlichkeit. So wird beispielsweise sichergestellt, dass sich die getroffenen Aussagen nicht widersprechen. Allerdings prüft die BaFin weder die Seriosität des Emittenten noch das Anlageobjekt. Die verschiedenen digitalen Vermittlungsplattformen stellen Informationen für den Privatanleger zur Verfügung, die eine Prüfung des Unternehmens und der geplanten Immobilienprojekte erlauben sollen. Eine Streuung der Geldanlage über mehrere Projektentwickler führt tendenziell zu einer Reduzierung dieses Klumpenrisikos.

 

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