Alena W.Alena Wulf
9. April 2019

Passives Einkommen - 10 Ideen, um im Schlaf Geld zu verdienen

Der eigentliche Sinn des passiven Einkommens besteht meines Erachtens nicht darin, an den Stränden der Welt den Tag an sich vorbeiziehen zu lassen. Vielmehr ermöglicht ein passives Einkommen Dir Zeit, Dinge zu unternehmen, die Dich erfüllen. Freiheit ist in diesem Zusammenhang das Stichwort. Wahre finanzielle Unabhängigkeit und ein potenzieller Fluchtweg aus dem 9-to-5 Job. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um ein passives Einkommen zu generieren. Meine 10 Favoriten findest Du im Anschluss. Eventuell ist die eine oder andere Idee dabei, wie Du im Schlaf Geld verdienen kannst!

Passives Einkommen_Zitat "Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten."

Passives Einkommen: Das verbirgt sich dahinter

In der Welt der persönlichen Finanzen dreht sich in letzter Zeit alles nur noch um ein Thema – PASSIVES EINKOMMEN. Häufig werden ganze Philosophien um das Thema gesponnen. Die eigentliche Frage ist allerdings, warum brauchen wir es überhaupt und wie bekommen wir es? Wie Du die ausreichende Höhe an passiven Einnahmen bestimmen kannst und darüber Deine finanzielle Unabhängigkeit definierst, ist ebenfalls bei der Auswahl entscheidend.

Passives Einkommen ist, wenn nach Beendigung der Arbeit weiterhin regelmäßige Einnahmen erzeugt werden. Dazu gehören unter anderem Lizenzgebühren aus Büchern, Filmen oder Liedern sowie Einnahmen aus Immobilieninvestitionen oder Unternehmensinvestitionen. Der Trick ist, dass die Einnahmen nicht mit Deiner persönlichen Anwesenheit in Verbindung stehen. Demnach wird Geld verdient, auf eine Art und Weise die wenig bis keine tägliche Anstrengung erfordert.

Passive Einkommensströme sind individuell

Passive Einkommensströme haben nicht den Anspruch Dein gesamtes Gehalt zu ersetzen. Vielmehr erzeugen sie Sicherheit. Ganz nach dem Motto: „Geld macht nicht glücklich, aber beruhigt“! Wichtig zu verstehen ist nur, dass die Schaffung mehrerer Einkommensquellen keine kurzfristige Strategie darstellt. Einige Menschen nehmen von einer Form des passiven Einkommens durchaus beachtliche Geldströme ein. Häufiger ist hingegen zu finden, dass kleine Beträge aus verschiedenen Quellen zur Verfügung stehen. Konzentriere Dich auf das, was Dir Spaß macht! Sicherlich hast Du schon von Blogs gehört, die jeden Monat Tausende von Euro einnehmen. Jedoch wissen wir nicht, wie viel Zeit und Mühe in diesen Blog gesteckt wurde, bevor er in der Lage war, Geld abzuwerfen.

10 Ideen, um im Schlaf Geld zu verdienen

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, um ein passives Einkommen zu erhalten. Ein Unterscheidungskriterium ist hierbei der Aufwand. Einige Einkommensquellen erzwingen ein gewisses Maß an Vorarbeit. Das Aufnehmen eines Hörbuchs oder der Kauf eines Unternehmens samt Geschäftsführung sind hierfür Beispiele. Andere wiederum machen kaum Mühe, zum Beispiel die Geldanlage über einen Robo-Berater. Daher habe ich im Folgenden den Fokus auf den Aufwandsgrad gelegt (minimal – gering – mittel – hoch – maximal).

Investieren

Passives Einkommen_Frauen, die auf einen Laptop zeigen

Investitionen gelten als ultimative und leicht zugängliche Form des passiven Einkommens. Natürlich kann viel Zeit darauf verwendet werden, Unternehmen und Märkte zu analysieren. Das ist aber keine Voraussetzung, um erfolgreich zu investieren.

Robo-Berater (Aufwand minimal)

Digitale Vermögensverwaltungen erleichtern die Geldanlage für Kleinanleger massiv! Investitionen können bereits mit kleinen Beträgen getätigt werden, die Gebühren sind verschwindend gering und spezifische Grundkenntnisse sind nicht vonnöten! Hier ist das Motto schlichtweg „Einfach anfangen“. Um das Investieren so einfach wie möglich zu machen und gar nicht erst in den Bereich der Anstrengung zu gelangen, können automatische Einzahlungen vom Girokonto oder dem Sparkonto eingerichtet werden. Zu den bekannten Anlagehelfern zählen zum Beispiel Quirion, Tochter der Quirin Bank AG und Growney.

Dividendenanlage (Aufwand minimal)

Werden direkt oder über Fonds Beteiligungen an einem Unternehmen gehalten, werden möglicherweise Dividenden ausgezahlt. Die Höhe des ausgeschütteten Betrags hängt davon ab, wie viele Aktien im Besitz gehalten werden und wie die Aufteilung des Gewinns aussieht. Anleger profitieren vor allem von stetigen Erträgen, die Dividendenaktien bieten und von der Möglichkeit der Wiederanlage von Dividenden, um mehr Aktien in den Besitz aufzunehmen. Auf dem Blog Reich mit Plan werden derzeit etwa 350 Dividendenaktien beobachtet, hierzu findet ihr auch eine Auflistung und weitere Informationen. Zum Einsteig bietet es sich an, dort einen Blick hineinzuwerfen.

Peer-to-Peer-Kredit – P2P (Aufwand gering)

Die Peer-to-Peer-Kreditvergabe ermöglicht Einzelpersonen, Kredite direkt von anderen Einzelpersonen zu erhalten, wodurch das Finanzinstitut als Zwischenhändler ausgeschlossen wird. Plattformen, die Peer-to-Peer-Kredite ermöglichen, haben die Akzeptanz als alternative Finanzierungsmethode stark erhöht. P2P-Kreditwebseiten verbinden die Kreditnehmer direkt mit den Anlegern. Die Plattform legt die Tarife und Bedingungen fest und ermöglicht die Transaktion. Die meisten Standorte verfügen über eine breite Palette von Zinssätzen, die auf der Bonität des Antragstellers basieren.

Der Vorteil für die Kreditnehmer ist, dass sie sich häufig nicht für traditionelle Kredite von Banken oder Kreditgenossenschaften qualifizieren. Bei den Kreditgebern kann die Verzinsung der Kredite höher sein als bei konventionellen Anlagen, teilweise sogar über 10 %. Nicht vergessen: Eine hohe Rendite geht in der Regel mit einem höheren Risiko einher.

Immobilieninvestitionen

Passives Einkommen_Hausfront mit gelber Tür

Die meisten Menschen denken bei passiven Einkommen an den direkten Immobilienerwerb, um langfristig Mieteinnahmen zu generieren. Der Kauf einer Wohn- oder Gewerbeimmobilie ist allerdings mit einem enormen finanziellen und personellen Aufwand verbunden. Mietimmobilien sind jedoch lediglich eine passive Einkommensidee im Bereich der Immobilieninvestments. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, um indirekt von dem Immobilienmarkt zu profitieren.

Real Estate Investment Trust – REIT (Aufwand minimal)

REITs ermöglichen Einzelanlegern, Anteile an gewerblichen Immobilienportfolios zu kaufen, die Erträge aus einer Vielzahl von Immobilien erhalten. Die meisten REITs sind auf einen bestimmten Immobiliensektor spezialisiert, beispielsweise Bürogebäude, Wohnimmobilien und Gesundheitswesen. Nichtsdestotrotz halten diversifizierte und spezialisierte REITs oft unterschiedliche Arten von Immobilien in ihrem Portfolio. Das Geschäftsmodell ist dabei leicht erklärt: Der REIT mietet Flächen an und generiert Mieteinnahmen, diese Erträge werden als Dividenden an die Anteilseigner verteilt.

Immobilien Crowdinvesting (Aufwand gering)

Das Prinzip Crowdinvesting und der Immobilienmarkt ergeben meiner Meinung nach eine perfekte Einheit. Crowdinvesting nutzt die einfache Kommunikation riesiger Netzwerke von Freunden, Familie und Kollegen über Social-Media-Websites, um sich über ein neues Geschäft zu informieren und Investoren anzuziehen. Crowdinvesting hat das Potenzial, das Unternehmertum durch die Erweiterung des Pools von Anlegern zu erhöhen. Somit werden finanzielle Ressourcen außerhalb des traditionellen Kreises von Eigentümern, Verwandten und Risikokapitalgebern genutzt. Digitale Vermittlungsplattformen wie Exporo, Zinsland und Bergfürst ermöglichen den Zugang auf diesen Markt.

Einen detaillierten Überblick über die Geldanlagemöglichkeiten in Immobilien erhältst Du auf der FINZTEP-Übersichtsseite.

Mietobjekt (Aufwand mittel – maximal)

Der direkte Erwerb einer Immobilie mit Vermietungsabsicht kann mit einem erheblichen Einsatz von finanziellen Ressourcen und viel Eigenengagement einhergehen. Der Grad hierbei kann variieren, je nachdem wie ernst man seine Person als Vermieter nimmt. Es ist jedoch definitiv daran zu denken, dass Vermieter eine enorme Verantwortung eingehen und auf unerwartete Kosten reagieren können müssen. Daher ist ein gewisses finanzielles Polster von großem Vorteil. Der direkte Erwerb von Eigentumswohnungen oder Gewerberäumen bleibt somit einem großen Teil der Gesellschaft vorenthalten.

Online-Unternehmen

Passives Einkommen_Kleine Shops in einer Straße

 

Online-Geschäfte (Aufwand mittel – hoch)

Online-Plattformen ermöglichen es einfach und flexibel Artikel zu verkaufen. Je nachdem, ob Dinge selbst hergestellt werden oder bereits vorhandene Artikel wieder verkauft werden, variiert der persönliche Aufwand. Zum Beispiel ermöglicht Shopify die leichte Erstellung eines eigenen Online-Shops.

Starte einen Blog (Aufwand mittel)

Nahezu jeder Blog hat früher oder später den Anspruch Geld zu verdienen. Hierfür ist es allerdings notwendig, den Lesern einen Mehrwert zu bieten. Dadurch wird der Traffic auf der Webseite erhöht und die Möglichkeit entsteht, diesen über Affiliate-Links zu monetarisieren. Eine Faustregel hierbei besagt, dass je mehr sich der Blog mit Nischen-Themen beschäftigt, desto besser. Beispielsweise bin ich ein großer Podcast-Freund und könnte mir hier vorstellen, einen Blog über diese Vorliebe zu gestalten. Sicherlich fällt auch Dir Dein besonderes Thema ein!

YouTube-Kanal (Aufwand hoch)

YouTube wächst stetig und mit Fug und Recht kann von den goldenen Jahren von YouTube gesprochen werden. Auch hier ist das Ziel, den Zuschauern einen Mehrwert zu bieten und über potenzielle Werbepartner, ein passives Einkommen zu erzielen. Sicherlich ist es mit einem hohen Aufwand verbunden, hochwertige Videos zu produzieren und sich zu trauen, in das Rampenlicht zu gehen. Für mich persönlich kommen YouTube, Instagram etc. nicht in Betracht. Für diejenigen mit kreativen Ideen und dem “Rampensau-Gen”, sind diese Plattformen jedoch eine wertvolle Möglichkeit.

E-Book (Aufwand hoch)

Auch hier ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, um eine Nische für sich zu finden. E-Books müssen hierbei nicht die Länge eines Liebesromans aufweisen, viel mehr sollten sie Deine Recherchen verständlich an die Leser weitergeben. Es gibt verschiedene Orte, an denen diese veröffentlicht werden können, beispielsweise das Kindle Direct Publishing von Amazon. Vielleicht hast Du auch noch alte Hausarbeiten aus dem Studium bei Dir auf dem Desktop. Auch diese können leicht auf Veröffentlichungsseiten zu Geld gemacht werden. Viele davon sind sogar kostenlos.

Passives Einkommen_Paar, Hände haltend in der Natur

Finanzielle Unabhängigkeit – jetzt starten!

Ich denke, dass auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit ein passives Einkommen zur notwendigen Bedingung wird. Bedenkt man die drohende Altersarmut und den zunehmenden demografischen Wandel ist ein gewisses Grundpolster unabdingbar. Auf welche Art und Weise bzw. mit welchem Aufwand kontinuierliche Einnahmen generiert werden, spielt hierbei keine Rolle. Die Hauptsache ist, dass Du Spaß dabei hast und Du Dich vorher informierst. Insbesondere verbergen auch die Geschäftsmodelle der Sharing-Economy enorme Potenziale, um ein passives Einkommen zu erzielen. Hast Du eine noch nie gebrauchte Kettensäge im Keller? Dann vermiete sie! Steht von Deiner letzten Feier noch das teure Partyzelt unbenutzt herum? Dann vermiete es!

Ich hoffe, dass Dir die Liste einen kleinen Einblick geben konnte, wie vielfältig das Spektrum an passiven Einkommensströmen ist. Vielleicht ist auch etwas für Dich dabei. Ich für meinen Teil habe mit einem ETF-Sparplan begonnen, in den ich monatlich einzahle. Das erfordert nur zu Anfang etwas Zeit, etwa die Eröffnung eines Depots, das Schlaumachen über diese Anlageform und die individuelle Auswahl der ETFs. Ist das alles erledigt, funktioniert nahe zu alles automatisch. Also lass Deine passive Einkommensquelle sprudeln und verdiene Geld im Schlaf!

"Finanzielle Freiheit selbst in die Hand nehmen"

Alena W.

Alena Wulf

Sich über die eigene finanzielle Freiheit Gedanken zu machen, erscheint im ersten Moment eher pessimistisch. Auch ich musste mich erst in dieses Thema hineinfinden und fand es zunächst etwas lächerlich, mit meinen 24 Jahren über finanzielle Freiheit und finanzielle Unabhängigkeit zu sprechen. Dennoch ist es ein wichtiges Thema und so populär wie noch nie. Daher bin ich der Meinung, je früher, desto besser! Daher ist es mir ein Anliegen aufzuzeigen, dass man nie zu früh beginnen kann und es auch nie zu spät ist, sich mit der eigenen Geldvorsorge auseinanderzusetzen. Auf nichts ist mehr Verlass. Das ist das, was ich weiß. Daher lasst uns zusammen beginnen und unsere finanzielle Zukunft selbst in die Hand nehmen.

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