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Minimalistisch leben - 5 Tipps zum Budgetieren wie ein Minimalist

Vermeintlich einfache Dinge werden meines Erachtens häufig viel zu kompliziert und kopflastig angegangen. Insbesondere, wenn es um die Gestaltung unserer Finanzen geht, tun wir uns oft sehr schwer! Dabei spielt es keine Rolle, ob Du nun minimalistisch leben möchtest oder jetzt erst beginnst, Dich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Entscheidend ist, dass wir für unsere finanzielle Planung viel von Minimalisten lernen können. Hierbei geht es vor allem um einen einfachen Weg, die Verwaltung des Geldes zu verbessern. Hier sind 5 Tipps, wie Du als Minimalist budgetieren kannst, um Dein finanzielles Leben in Ordnung zu halten.

Minimalistisch leben_Weißen Treppen verlaufen in verschiedene Richtungen

Tipp 1 – Minimalistisch leben, heißt klarsichtig Entscheidungen zu treffen

Minimalistisch zu leben bedeutet, sich der eigenen Ziele und Prioritäten bewusst zu werden. Wichtig ist zu wissen, wofür man spart, was man sich gerne gönnen möchte und was man bereit ist, aufzugeben. Ich für meinen Teil spare für eine Reise nach Beendigung des Masters, möchte mir allerdings weiterhin nette Abende in Restaurants gönnen, gleichzeitig kann ich aber gut und gerne auf den täglichen Coffee-to-go und die Bluse beim Vorbeigehen verzichten. Erfahre, wie Du Deine finanziellen Ziele Schritt für Schritt festlegst.

Du kannst beispielsweise eine Liste mit Deinen finanziellen Zielen und Plänen an einem sicheren Ort aufbewahren. So werden Deine Ziele zu nicht verhandelbaren Fakten. Gleichzeitig hilft die Liste dabei finanzielle Entscheidungen einfacher zu treffen und alle Geldbelange entsprechend Deiner Prioritäten auszurichten.

Tipp 2 – Minimalistisch leben, heißt Ablenkungen zu entfernen

Als ein Minimalist zu budgetieren bedeutet auch, selbst zu erkennen, wie, wann und wo Du versucht bist, Dinge zu kaufen, die Du nicht wirklich brauchst. Ich folge beispielsweise bestimmten Marken bei Instagram, das kann für mich eine potenzielle Kaufverleitung darstellen. Sich Influencern bewusst zu entziehen, kann schon eine Menge ausmachen, um unnötigen Kaufphantasien zu entkommen. Und keine Sorge all zu viel verpasst man nicht. Die meisten sind ja leider so oder so nicht mehr voneinander zu unterscheiden.

Tipp 3 – Minimalistisch leben, heißt unnötigen Ballast abzuwerfen

In diesem Zusammenhang ist unnötiger Ballast gleichzusetzen mit Schulden. Sofern Du Schulden hast, besitzt diese Schuld und die damit verbundenen Gegenstände und Gewohnheiten Dich. Du solltest diese aber besitzen. Also ist es wichtig einen Weg zu finden, um Schulden zu beseitigen und die Kontrolle über das finanzielle Leben wiederzuerlangen. Egal wie lang das auch dauern mag und in welchen Schritten der Schuldenabbau angegangen wird, ein minimalistischer Ansatz für die Verschuldung wäre, diese Unordnung so schnell wie möglich zu beseitigen und von dort aus ein besseres finanzielles Bild zu schaffen.

Tipp 4 – Minimalistisch leben, heißt Ausgaben (temporär) einzufrieren

Tipp 4 muss nicht zwanghaft für das gesamte Leben gelten. Vielmehr handelt es sich um eine vorübergehende Ausgabensperre, um das Budget wieder auf Kurs zu bringen, den Notfall-Groschen aufzufüllen oder schlichtweg sich Selbstdisziplin zu beweisen. Ziel ist es, ein Bewusstsein für das vergangene Ausgabenverhalten zu erhalten.

Suche Dir zunächst einen Monat aus und treffe die konkrete Entscheidung, kein Geld für willkürliche Dinge auszugeben. Du wirst überrascht sein, wie viel Geld tatsächlich am Ende des Monats übrig bleibt und gespart werden kann.

Tipp 5 – Minimalistisch leben, heißt sich Methoden und Strukturen anzueignen

Der letzte Tipp ist meines Erachtens auch der wichtigste Ratschlag: Suche Dir eine geeignete Budgetierungsmethode. Das kann zum Beispiel das 3-Konten-Modell sein oder eine App, der Du vertraust. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die Hauptsache ist, dass Du Dich mit dieser Methode wohlfühlst und sie einfach ist. Hat man sich einmal einen Überblick verschafft und die Finanzen (Einnahmen / Ausgaben) sortiert, geht der Rest wie von Zauberhand. Ein Schritt weitergedacht in Richtung langfristigen Vermögensaufbau, bietet das Konzept Minimalismus weitere Potenziale. Beispielsweise das Pantoffel-Portfolio und die passive Geldanlage über ETFs sind eigentlich der Traum eines jeden Minimalisten.

Minimalistisch leben_aufgeräumter Schreibtisch vor weißter Wand

Fazit

Minimalismus ist ein Werkzeug, das Dich dabei unterstützen kann, finanzielle Freiheit zu finden. Das bedeutet nicht, dass der Besitz von materiellen Besitztümern per se schlecht ist. Vielmehr ist es wichtig, dass Du Deine Prioritäten kennst und Dein Ausgabeverhalten selbst einschätzen kannst. Das heutige Problem scheint die Bedeutung zu sein, die wir unseren Sachen zuweisen: Wir neigen dazu, unseren Dingen zu viel Bedeutung zu geben, oftmals vergessen wir darüber unsere Gesundheit, unsere Beziehungen, unsere Träume und unser persönliches Wachstum. Möchtest Du ein Auto oder endlich eine Spülmaschine besitzen? Großartig! Willst Du die Welt sehen und Deinen nächsten Arbeitsplatz vielleicht ins Ausland verlegen? Wenn diese Dinge für Dich wichtig sind, ist das wunderbar. Minimalismus erlaubt es Dir einfach, diese Entscheidungen bewusster und gezielter zu treffen.

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