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Frauenrechte und Geld – Errungenschaften der letzten 50 Jahre

Frauen haben sich in den letzten 50 Jahren zahlreiche Frauenrechte im Bezug auf Geld erkämpft. Immer mehr Frauen ernähren ihre Familien und sind in der Erwerbstätigkeit. Zwar bedienen mehr Frauen Teilzeitjobs als Männer, dennoch erwirtschaften sie enorme Geldsummen und tragen zunehmend mehr Verantwortung. Sei es im Beruf oder zu Hause. Eine positive und längst überfällige Entwicklung. Nichtsdestotrotz bleibt es bei dem guten alten Sprichwort „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“.

Verantwortungsbewusstes Umgehen mit Geld lernen

Man muss nicht viel Zeit zum Recherchieren aufwenden, damit einem auffällt, dass Frauen zu einem großen Teil verantwortungslos mit ihrem Geld umgehen. Zwar gleicht sich die Gehaltslücke zwischen Mann und Frau nach und nach an, jedoch nicht die sogenannte Investitionslücke. Frauen nehmen eher den sparsamen Part ein, dennoch investieren sie dementsprechend weniger als Männer. In Zeiten der Niedrigzinsphase sinkt durch die Inflation die Ersparnis Jahr für Jahr. Das kann allerdings einfach verhindert werden.

Zuversichtlich in den Ruhestand?

Laut einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts erhalten Rentnerinnen in Deutschland durchschnittlich rund 40 Prozent weniger Geld als Rentner. Das empfinde ich als sehr erschreckend. Zudem kommt, dass laut einer aktuellen Umfrage nahezu jede dritte Frau im Alter von der Altersarmut betroffen zu sein scheint. Viele leben in dem Bewusstsein, nicht ausreichend Rente im Alter zu erhalten und von dem Partner abhängig zu sein. In der Historie sind zahlreiche Begebenheiten zu finden, die diesen Umstand durchaus begründen.

Frauenrechte_Frauen auf der Rennbahn

 

Frauenrechte: was Frauen noch vor 50 Jahren nicht mit ihrem Geld anstellen konnten.

1.      Bis 1958 war es dem Ehemann noch gestattet das Dienstverhältnis der Frau eigenmächtig zu kündigen. Die vollständige Abhängigkeit zum Partner war die Folge.

2.      Das Gesetz zur Gleichberechtigung von Mann und Frau trat im Jahr 1958 in Kraft. Hiermit verlor der Mann das Recht zur Letztentscheidung in jeglichen Angelegenheiten. Hierzu gehörten natürlich auch alle Belange rund um die familiären Finanzen. Das Gesetz zur Gleichberechtigung beinhaltete auch, dass die Zugewinngemeinschaft zum gesetzlichen Güterstand wurde. Bis zum Eintreten hatte der Mann die Legitimierung das von seiner Frau in die Ehe eingebrachte Vermögen alleine zu verwalten. Diese Macht erstreckte sich auch auf die darauf erhaltenen Zinsen und das Einkommen der Gattin.    

3.      Frauen blieben häufig in einer glücklosen Ehe gefangen. Zum einen aus finanziellen Gründen, zum anderen aufgrund des damaligen Scheidungsgesetzes. Demnach musste die Frau beweisen, dass der Mann schuld war an dem Scheitern der Ehe. Zum Beispiel durch Ehebruch oder Gewalt. Eine Scheidung konnte ohne Weiteres wieder aufgehoben werden, wenn der Ehemann dieses ablehnte oder einen Widerspruch einlegte. Hiermit verbunden waren die Unterhaltszahlungen im Fall einer Scheidung.

4.      Erst im Jahr 1976 fand eine umfassende Neuregelung des Ehe- und Familienrechts statt. Die Neuregelung betraf unter anderem auch die gesetzliche Aufgabenteilung in der Ehe. Demnach durfte die Frau erst dann in die Berufstätigkeit, wenn sie es mit ihren Verpflichtungen in der Ehe und Familie vereinbaren konnte. Das klassische Einverdienermodell zielte größtenteils darauf ab, dass der Mann für die finanzielle Sicherung der Familie zuständig war und die Frau für die Haushaltsführung und Kindererziehung.

Neue endlose Freiheit

2019 haben wir ohne Frage mehr Freiheiten und Möglichkeiten. Das haben wir zahlreichen Frauenbewegungen und Vorreiterinnen zu Verdanken, die sich ihre Frauenrechte erkämpft haben. Dennoch kann nicht geleugnet werden, dass Frauen häufiger in Armut leben als Männer. Frauen leben im Schnitt 7 Jahre länger als Männer. Diese Jahre müssen finanziert werden und dass die Ausgaben im Alter sinken, ist ein Mythos vergangener Zeit. Also einfach anfangen und die Finanzen selbst in die Hand nehmen. Der Weg hierfür ist geebnet.  

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