Alena W.Alena Wulf
11. März 2019

Finanzplanung – Leitfaden zur Festlegung finanzieller Ziele

Ziele bringen uns nach vorne und sorgen dafür, dass wir die Dinge bekommen, die wir wollen. Das trifft insbesondere im Bereich Finanzen zu. Ich denke, dass eine grobe Finanzplanung dabei helfen kann, zu beziffern was wir wollen und wie wir diese finanziellen Ziele erreichen. Daher habe ich einen kleinen Leitfaden zusammengestellt, der die wichtigsten Fragen rund um eine gesunde Finanzplanung beantworten soll.

 

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Wie lege ich finanzielle Ziele fest?

Die Festlegung finanzieller Ziele erfordert nur drei Dinge:

  • Rücksichtnahme auf das alltägliche Leben.
  • Ziele tatsächlich festlegen und SMART machen. Was bedeutet SMART? Für die besten Erfolgsaussichten müssen Ziele spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden sein.
  • Analyse der eigenen Geldgewohnheiten.

Beispiele für finanzielle Ziele

Es gibt eine Vielzahl an Arten finanzieller Ziele, die Deine Finanzplanung abbilden. Hier sind 4 Ziele, die ich spezifisch für mich festlegen konnte.

  • 2019 möchte ich mindestens 3 Investitionen tätigen, um zu sehen, wie mein Geld wächst.
  • Ich möchte in den nächsten 6 Monaten mindestens 1.000 € in ETFs investieren.
  • Meine finanzielle Planung soll bis Ende April feststehen.
  • Für einen Monat möchte ich meine Ausgaben detailliert verfolgen.

Natürlich haben wir alle lediglich einen bestimmten Betrag zur Verfügung und können nicht alle finanziellen Ziele auf einmal anpacken. Daher ist eine Gewichtung und Priorisierung ein zweiter Schritt hin zu einer erfolgreichen Finanzplanung. Zunächst sind die Grundlagen allerdings entscheidend, also zum Beispiel die Einrichtung eines Notfallgroschens.

 

Finanzplanung_Pool mit schöner Aussicht

Wie gewichte ich meine Finanzplanung?

Bestandsaufnahme der vergangenen Monate

Der Beginn eines Jahres ist immer eine gute Zeit, um sich neue Ziele zu setzen. Bevor mit der Planung der finanziellen Zukunft aber begonnen werden sollte, ist ein Blick in die Vergangenheit nötig.

Stelle Dir folgende Fragen:

  • Was hast Du letztes Jahr finanziell erreicht, worauf Du stolz warst?
  • Gibt es etwas, was Du gerne anders gemacht hättest?
  • Was steht an erster Stelle, was Du dieses Jahr mit Deinem Geld machen möchtest?

Hast Du Dir diese Fragen gestellt? Dann kann es jetzt losgehen mit der Priorisierung.

Priorisiere die Dinge, wodurch Du einen Verlust erleidest

Schulden sind schlichtweg teuer. Jeder Cent, den Du sparst, ist weniger wert, wenn man Schulden hat. Zudem ist es schwierig, Sparziele wie Altersvorsorge- und Notfallgelder mit der Schuldenrückzahlung zu vereinbaren. Daher ist es unerlässlich, im Besonderen durch die niedrigen Zinsen auf den Sparbüchern, die teuren Schuldenraten zu begleichen.

Beim Brainstorming Deiner finanziellen Ziele, sollten daher die Elemente priorisiert werden, die Dich am meisten kosten.

Bereichere Deine Finanzplanung nun um einige Sparziele

Ein Notfallkonto vor der Tilgung von Schulden ist definitiv wichtig, um den Kreislauf der Verwendung von Krediten für unerwartete Ausgaben zu vermeiden. Daher überlege Dir smarte Sparziele, um auch mit einem sicheren Gefühl durch das Leben zu gehen und nicht von einer Autoreparatur überrascht zu werden.

Entscheide, was Du willst

Vor allem vergiss nicht, auf Deine eigene innere Stimme zu hören und Dich zu fragen: Was möchte ich erreichen? Mit welcher Zielerfüllung wäre ich am glücklichsten? Was muss finanziell geschehen, um das zu tun, was ich wirklich möchte?

 

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Drei Tricks für Deine finanzielle Planung

Es gibt drei kleine Tricks, wie ich mich an meine finanziellen Ziele halten kann. Diese Methoden sind wichtig. Nicht alle finanziellen Ziele sind so lustig wie das Stapeln von Bargeld in der Bank oder das erhabene Gefühl, wenn die Kreditkarte bezahlt wird. Daher ist es wichtig, darüber nachzudenken, wie man mit diesen Zielen motiviert bleibt, während ein Brainstorming durchgeführt wird. Warte nicht, bis Dir die Luft ausgeht, um herauszufinden, wie Du Deine Finanzplanung erreichst!

Suche Dir einen Partner oder eine Community

Menschen sind erfolgreicher, wenn jemand oder etwas ihn für seine Ziele verantwortlich macht. Sei es nun, öffentlich eine Verhaltensänderung anzukündigen, um beispielsweise von Lesern zur „Rechenschaft“ gezogen zu werden oder eine Wette mit dem besten Freund, wenn man mit dem Rauchen aufhören möchte. Daher suche Dir einen Partner, der vielleicht ebenfalls einen Finanzplan durchziehen möchte und rede darüber. So kann ein kleines bisschen Druck helfen, um Deine Finanzplanung zu erfüllen.

Erstelle visuelle Erinnerungen

Die Visualisierung ist ein mächtiges Instrument, wenn es darum geht, Ziele zu erreichen. Viele denken, dass hierbei „Big Magic“ im Spiel ist. Soweit würde ich nun nicht gehen, aber eine kleine visuelle Erinnerung, woran man arbeitet, ist definitiv nie von Nachteil. Ist ein finanzielles Ziel eventuell der Kauf einer neuen Handtasche oder der Städtetrip nach Paris? Dann schnell Bilder davon an die Pinnwand hauen.

Belohnungen einplanen

Kleine Belohnungen sind wichtig. Da gibt es keine Debatte. Dabei spielt es keine Rolle, wie aufwendig oder einfach die Belohnungen sind, sie sollten nur im Voraus festlegt werde. Gönne Dir zum Beispiel jeden Monat eine Belohnung, in dem Du all die Dinge getan hast, die Du Dir vorgenommen hast.

 

Finanzplanung_Frau mit Einkaufstüten

Deine Finanzplanung zusammengefasst

  • Lege Dein großes finanzielles Ziel fest, das Du in diesem Jahr erreichen möchtest.
  • Zerlege dieses Ziel in kleinere Unterziele und entwickel Deine persönliche Strategie.
  • Überlege Dir, welche Aufgaben, sprich Aktionselemente, wichtig sind, um diese Ziele zu erreichen. Aufgabenpakete können hierbei täglich, wöchentlich oder monatlich festgelegt werden. Wichtig ist nur, dass alle Aufgaben in irgendeiner Weise, etwas zum großen Ziel beitragen.

Also Zettel und Stift bereithalten und mit der Finanzplanung beginnen! Das ist der erste Schritt in die finanzielle Unabhängigkeit.

 

"Finanzielle Freiheit selbst in die Hand nehmen"

Alena W.

Alena Wulf

Sich über die eigene finanzielle Freiheit Gedanken zu machen, erscheint im ersten Moment eher pessimistisch. Auch ich musste mich erst in dieses Thema hineinfinden und fand es zunächst etwas lächerlich, mit meinen 24 Jahren über finanzielle Freiheit und finanzielle Unabhängigkeit zu sprechen. Dennoch ist es ein wichtiges Thema und so populär wie noch nie. Daher bin ich der Meinung, je früher, desto besser! Daher ist es mir ein Anliegen aufzuzeigen, dass man nie zu früh beginnen kann und es auch nie zu spät ist, sich mit der eigenen Geldvorsorge auseinanderzusetzen. Auf nichts ist mehr Verlass. Das ist das, was ich weiß. Daher lasst uns zusammen beginnen und unsere finanzielle Zukunft selbst in die Hand nehmen.

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